Die Goldene Schärpe 2009 in Saerbeck

Im Herbst 2008 trat die FN an uns heran, mit der Bitte die Goldene Schärpe 2009 auszutragen. Diese Bitte verursachte kontroverse Diskussionen. Die Mitglieder waren nicht einhellig der Meinung dieser Bitte nachzukommen und die Austragung zu übernehmen.
Der überwiegende Teil der Mitglieder war mehr oder weniger begeistert, es gab jedoch auch Bedenkenträger. Insbesondere der finanzielle Aspekt und die Durchführung der anfallenden Arbeiten bereiteten etwas Sorgen. Da es jedoch bereits Erfahrungen aus den Jahren 1984 und 1990 gab und man diese Goldenen Schärpen auch gut gemanagt bekommen hat, kam man doch bald zu dem Ergebnis auch im Jahr 2009 diese ehrenvolle Aufgabe zu übernehmen.
Eine Sitzung wurde einberufen und die anstehenden Aufgaben diskutiert. Die einzelnen Gewerke wurden an geeignete Mitglieder verteilt und schon ging es los.
Zu organisieren waren die Verpflegung, Getränke, Stallzelt, Musik, Schmücken der Halle, Beschallung, Internetauftritt, Wohnwagencamp, Richter, Ehrengäste, Einladungen und natürlich Sponsoren mussten angesprochen werden.
Rechtzeitig anfangen mussten wir natürlich mit dem Bau neuer Geländehindernisse. Jeder konnte hierzu seine Ideen kundtun. Einiges wurde verworfen, vieles wurde verwirklicht. Vorhandene Hindernisse wurden aufbereitet und völlig neue Hindernisse wurden entworfen und gebaut. Alles wurde in Eigenregie erledigt. Dies kostete zwar etwas Zeit aber nur wenig Geld. So entstand dann ein neues Hindernis nach dem anderen.
Um einen möglichst guten Überblick über die benötigte Verpflegung zu bekommen, wurden die Teilnehmer um Vorbestellungen gebeten. Dies war ein völliger Reinfall. Die eingegangenen Bestellungen waren sehr dürftig, so dass wir uns lieber auf unser Gefühl verlassen haben. Sonst wäre für viele wohl Schmalhans Küchenmeister gewesen.
Normalerweise würde man denken, dass die Bestellung der Stallzelte kein Problem darstellen würde, da ja alle Teilnehmer ihren Bedarf mit der Nennung abgeben müssen. Auch das war eine Katasstrophe. Man wundert sich, wie viele mit ihren Ponies hunderte von Kilometern durch die Republik reisen ohne sich um eine Unterkunft für ihr Pony gekümmert zu haben. Einen Tag vor Beginn konnten wir noch Stallzelte nachbestellen, die aber auch nicht ausreichten. So mussten kurzerhand einige auf der Reitanlage ansässige Pferde ausquartiert werden um noch für die letzten Obdachlosen Platz zu schaffen. Aber hier fehlt es doch an der notwendigen Unterstützung durch die Verbände, die ihre Schützlinge doch etwas uninformiert auf die Reise schicken. Empfehlenswert für alle kommenden Veranstalter wäre es wenn jeder Verband für seine ausgewählten Aktiven diese Organisation übernehmen würde.
Donnerstag Morgen vor der Schärpe wurden die letzten Kleinigkeiten erledigt und die ersten Gäste trafen bereits ein. Alle wurden herzlich begrüßt, die Ponies eingestallt und die Wohnwagenplätze eingewiesen.
Hauptanreisetag war natürlich der Freitag und es wurde schon etwas hektischer. Als alle eingetroffen und versorgt waren gab es erst mal die obgligatorische Mannschaftführerbesprechung auf der der organisatorische Ablauf besprochen wurde und offene Fragen geklärt wurden.
Dann ging es mit der ersten Teilprüfung, bei den Aktiven wahrscheinlich unbeliebteste Disziplin, der Theorie los. Diese, jedoch in der Endabrechnung so wichtige Disziplin, setzte die erste Rangierung der Mannschaften. Im Anschluss folgte der traditionelle Länderabend. Alle Mannschaften zogen mit ihren Fahnen und lautem Hallo in die Reithalle ein. Dann folgte die Begrüßung durch Franz Josef Ottmann. Und dann gab's Party! Es herrschte Bombenstimmung und die Tanzfläche war immer voll.
Am Samstag Morgen folgte dann die Dressur. Auf zwei gut präparierten Vierecken traten immer zwei Reiter gleichzeitig an. Der Einlass hatte dies sehr gut im Griff.
Fortsetzung folgt!
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